Tagestour AR-4
Besuchen Sie mit uns die einstigen Franziskanerstädte Itá und Yaguarón, den Eisenbahnfriedhof von SapucaÃ, die Basilika von Caacupé und den Lago YpacaraÃ.
Teil 1 – Itá, Yaguarón
Von Asunción aus geht es über San Lorenzo zunächst nach Itá. Das kleine Städtchen, dessen Name in der Übersetzung „Stein“ bedeutet, wurde 1585 von den Franziskanern als zweite Missionsstation gegründet, und ist heute vor allem für seine feinen Töpferarbeiten aus schwarzem Ton bekannt. Zentrum der Missionierung war jedoch Yaguarón – unsere nächste Station. Benannt nach einem Felsen am Ortseingang, der wie ein „großer, wilder Hund“ aussieht, ist vor allem die Kirche besonders sehenswert. 1755 wurde sie unter Anleitung einer Handvoll Franziskaner-Mönche von mehreren Tausend GuaranÃ-Indianern gebaut. Noch immer beeindruckt das Gebäude durch seine schlichte Schönheit. Die Muster an der Decke sind von den Indianern mit Federn einzeln per Hand bemalt worden. Der Altar wurde fast komplett aus Holz gebaut. Noch heute hält sich das Gerücht, dass es von der Sakristei aus unterirdische Tunnel geben soll, die in die angrenzenden Berge hineinführen. Gefunden wurde diese Tunnel jedoch nie.
Teil 2 – Eisenbahnfriedhof SapucaÃ, Piribebuy
Der zweite Teil unserer Tour führt uns zum Eisenbahnfriedhof von SapucaÃ, was in der Sprache der GuaranÃ-Indianer so viel wie „Schrei“ bedeutet. Im 19. Jahrhundert war Paraguay eines der ersten Länder Südamerikas überhaupt, das eine Eisenbahn hatte. Bereits 1861 wurde der Bahnhof in Asuncion unter der Regierung des technikbegeisterten Carlos Antonio López eingeweiht. Geblieben ist davon jedoch nicht viel. Wieso, weshalb, warum ? – das wollen wir zusammen mit Ihnen herausfinden. Heute rosten in SapucaÃ, einst stolzes Zentrum der paraguayischen Bahn, mehr als 100 Jahre alte Dampflokomotiven, die man hier nach der Stilllegung der Bahn einfach hat stehen lassen, vor sich hin. Ein echter„Eisenbahnfriedhof“! Und auch wenn in der alten Bahnhofshalle noch heute die intakten, damals für die Eisen- und Bronzeproduktion genutzten Maschinen und Brennöfen stehen – gearbeitet wird hier nicht mehr wirklich. Von Sapucaà geht es dann weiter in Richtung Piribebuy. Bevor wir dort ankommen, gibt es jedoch unterwegs noch ein kleines Mittagessen.
Teil 3 – Caacupé, San Bernadino, Lago Ypacarai
Über Piribebuy fahren wir nach Caacupé, was in der Sprache der GuaranÃ, der Ureinwohner Paraguays, so viel wie „hinter dem Wald“ bedeutet. Caacupé ist Wallfahrtsort und religiöse Hauptstadt des Landes. Jahr für Jahr pilgern Abertausende von Menschen jeweils am 8. Dezember hierher. Ziel ist die Basilika „Nuestra Señora de los Milagros“ im Zentrum der Stadt, die 1988 von Papst Johannes Paul II höchstpersönlich geweiht wurde. Wallfahrtsheiligtum ist eine Statue der Jungfrau Maria, vor der eine lebensgroße Holzfigur eines GuaranÃ-Indianers kniet. Letzte Station der Tour ist San Bernadino am Lago YpacaraÃ. Der Lago Ypacaraà ist der größte Binnensee des Landes und gleichzeitig das beliebteste Naherholungsgebiet der Städter. In den Ferien und an den Wochenenden zieht es die Leute regelmäßig an die feinen Sandstrände am Ufer des Sees. Und in den Sommermonaten Dezember bis Februar verwandelt sich das sonst eher verschlafene Örtchen San Bernadino in das angesagteste Urlaubsziel Paraguays.
Preis
Die Tagestour kostet Gs 579.000,-* pro Person. Im Reisepreis sind die Kosten für den Tourguide und das Mittagessen auf dem Weg nach Caacupé bereits enthalten.
Bei Interesse an dieser oder anderen Reisen oder einfach auch für mehr Informationen kontaktieren Sie uns unter:
Kontakt
Tel.: +595 (0)981 – 75 48 90
Fax: +49 (0)721 – 151 423 141 Â
E-Mail: rene.kluge@republik-paraguay.de
* Die für die Touren auf der Website angegebenen Preise sind Einzelpreise in Landeswährung, GuaranÃ, bei zwei Reisenden. Reisen mehr als zwei Personen, reduziert sich der Preis pro Person entsprechend. Das heißt: „je mehr Teilnehmer, desto günstiger“.


