1. Reisereportagen »

Einig uneins – Vapor Cué
[26. Sep 2008 | Kein Kommentar | 778 x gelesen]

Von Michael Stürzenhofecker
In Vapor Cué erinnern stählerne Skelette an einen Krieg, der den Kontinent entscheidend geprägt hat.

„Paraguay ist vielleicht der wirtschaftlich erfolgreichste und mächtigste Staat der Region“, liest man in Quellen aus der Mitte des 19. Jahrhunderts. Die Wirtschaft florierte, das Land stand in guten Beziehungen mit dem Rest der Welt. Doch was der Vater aufbaute, zerstörte der Sohn. Francisco Solano López übernahm 1862 die Regentschaft von seinem Vater Carlos Antonio und führte Paraguay in den verheerenden Tripel-Allianz-Krieg. Lesen Sie weiter »


3.2. Die Indianer Paraguays »

Die 17 Indianerstämme Paraguays
[25. Sep 2008 | Kein Kommentar | 4,921 x gelesen]

Noch heute leben in Paraguay 17 verschiedene Indianerstämme, die meisten davon im Chaco. Insgesamt, so schätzt man, sind es fast 50.000 Indianer, die es heute noch in Paraguay gibt. Viele der 17 Stämme, die insgesamt neun verschiedenen Ethnien angehören, leben sehr zurückgezogen und vielfach noch immer recht traditionell. Im nördlichen Teil des Chacos an der Grenze zu Bolivien und Brasilien gibt es sogar noch Stämme, die ohne jeglichen Kontakt zur Außenwelt leben – und noch immer hält sich das Gerücht, dass weitere, bislang noch unentdeckte Indianerstämme in den Wäldern Südamerikas existieren. Ein Hinweis darauf: Im August 2007 wurden im Gebiet der Ayoreo frische Fußspuren und noch glühende Kochstellen in einem bislang noch unberührten Waldgebiet gefunden. Lesen Sie weiter »


2. Geschichte »

„Wir sind keine Opfer, wir sind Überlebende“
[21. Sep 2008 | Kein Kommentar | 491 x gelesen]

Von Michael Stürzenhofecker
3500 Opfer der Diktatur Alfredo Stroessners kann das „Museum der Erinnerungen“ inzwischen benennen. Der Kampf für die Folteropfer in Paraguay feiert Erfolge – und steckt herbe Rückschläge ein.

„Plötzlich wurde er unruhig. Er knetete seine Hände, sein Blick suchte einen Fixpunkt am Horizont. Jeder Muskel seines Körpers wirkte angespannt. Der Auslöser war eine Badewanne am Niederrhein.“ Hermann Schmitz erzählt von seinen Erfahrungen mit dem paraguayischen Folteropfer Martín Almada, der sich lange auch in Deutschland aufhielt. Lesen Sie weiter »


3.2. Die Indianer Paraguays »

Von siebenköpfigen Hundegestalten und riesigen Phallussymbolen
[21. Sep 2008 | Kein Kommentar | 780 x gelesen]

Von Rafaela Rahmig
Guaraní ist eine Sprache voller Mythen und Legenden, in der unzählige farbenfrohe und gruselige Gottheiten und Monster von Generation zu Generation in Erzählungen weitergegeben werden.

Pombero, ein beliebter Geist des Unfriedens, meist dargestellt als haariges Monster, ist wohl das bekannteste der paraguayischen Fabelgestalten. Seine Berühmtheit bei Alt und Jung und sein Kultcharakter haben ihm dazu verholfen, dass er in Paraguay zu einem bekannten Klamottenlabel geworden ist. Der Fantasie scheint innerhalb der guaranischen Mythen und Legenden keine Grenzen gesetzt zu sein. Die Figuren reichen bis hin zu Kurupi, einem sagenhaften kleinen Waldgeist, der seinen Phallus wegen der außerordentlichen Länge um den Leib wickeln muss, damit er nicht beim Gehen behindert wird. Lesen Sie weiter »


3.3. Natur pur! »

Der Chaco - Südamerikas größtes Trockensavannengebiet
[21. Sep 2008 | Kein Kommentar | 563 x gelesen]

Vielen ist der Chaco oder die “grüne Hölle”, wie sie oft auch genannt wird, gar nicht bekannt. In Südamerika allerdings spielt die riesige Trockensavanne am Fuße der Anden, allein schon aufgrund ihrer Größe von 1 Mio. km2, als Lebensraum vieler Menschen, vor allem vieler Indianer, eine bedeutende Rolle. Das Wort „Chaco“ stammt aus der Quechua-Sprache, einst die Sprache der Inka, und bedeutet „Große Ebene für die Jagd“. Lesen Sie weiter »


3.1. Typisch Paraguay »

Nicht einfach, aber liebenswert
[21. Sep 2008 | Kein Kommentar | 544 x gelesen]

Sie sind freundlich, höflich und hilfsbereit, können Fremden mit ihrer Gelassenheit, Langsamkeit und Unflexibilität manchmal aber auch den letzten Nerv rauben – die Paraguayer sind ein Volk für sich. Denn so freundlich ein Verkäufer auch ist, weiß er nicht, was er verkauft, wird es mühsam. Ebenso verhält es sich mit den allseits beliebten Hostessen in Supermärkten und auf Messen. Sie sind nicht etwa zur Information da, sondern lediglich als Dekoration – so scheint es jedenfalls. Lesen Sie weiter »